JAIM setzt auf Cloud-Infrastruktur in Frankfurt für sicheres KI-Hosting
JAIM setzt für seine sichere KI-Infrastruktur auf Cloud-Server am Standort Frankfurt. KI-Orchestrierung, Open-Source-Modelle und RAG-Datenbanken können dadurch innerhalb einer kontrollierten deutschen Cloud-Region betrieben werden.
Die JAIM GmbH erweitert ihre Infrastruktur für sichere und unternehmensgerechte KI-Lösungen. Zentrale Komponenten der JAIM-KI-Plattform können künftig auf Cloud-Servern am Standort Frankfurt betrieben werden.
Dafür nutzt JAIM die Cloud-Infrastruktur von Akamai Cloud, vormals Linode. Der Anbieter verfügt über mehrere Cloud-Regionen in Frankfurt und stellt dort unter anderem Rechenleistung, private Netzwerke, Cloud-Firewalls und Speicherdienste bereit.
Durch die gezielte Bereitstellung in Frankfurt können Unternehmen eine KI-Architektur aufbauen, bei der die zentralen technischen Komponenten innerhalb einer deutschen Cloud-Region betrieben werden.
Eine durchgängige KI-Plattform am Standort Frankfurt
Die von JAIM entwickelte Architektur ermöglicht es, unterschiedliche Bestandteile einer unternehmensweiten KI-Plattform in einer kontrollierten Infrastruktur zusammenzuführen.
Dazu gehören insbesondere:
Die Komponenten werden nicht isoliert betrachtet, sondern als integrierte Plattform aufgebaut. Dadurch können Daten, Modelle und Geschäftsprozesse innerhalb einer kontrollierten Systemlandschaft miteinander verbunden werden.
Open-Source-KI-Modelle auf eigener Cloud-Infrastruktur
Ein zentraler Bestandteil des Ansatzes ist der Betrieb von Open-Source-KI-Modellen auf dedizierten oder kundenspezifisch bereitgestellten Servern in Frankfurt.
Unternehmen können dadurch KI-Modelle nutzen, ohne jede Anfrage automatisch an eine externe, öffentlich erreichbare KI-Schnittstelle weiterleiten zu müssen. Die Verarbeitung kann innerhalb der für das jeweilige Projekt vorgesehenen Infrastruktur erfolgen.
Je nach Anwendungsfall können unterschiedliche Modelle eingesetzt und über die JAIM-Orchestrierungsschicht zentral gesteuert werden. So lässt sich für jede Aufgabe das am besten geeignete Modell auswählen.
Mögliche Einsatzbereiche sind unter anderem:
RAG-Datenbanken für unternehmensspezifisches Wissen
Neben den KI-Modellen können auch die zugehörigen Retrieval-Augmented-Generation-Datenbanken, kurz RAG-Datenbanken, innerhalb der Frankfurter Infrastruktur betrieben werden.
RAG ermöglicht es, KI-Modelle gezielt mit freigegebenen Unternehmensinformationen zu verbinden. Dazu können beispielsweise Richtlinien, Prozessdokumentationen, technische Handbücher, Wissensdatenbanken, Produktinformationen oder historische Supportfälle gehören.
Bei einer Anfrage sucht das System zunächst nach relevanten Informationen in der hinterlegten Wissensbasis. Anschließend erhält das KI-Modell den passenden Kontext für die Erstellung seiner Antwort.
Dadurch können Unternehmen:
Zentrale KI-Orchestrierung statt unkontrollierter Einzellösungen
Viele Unternehmen nutzen bereits verschiedene KI-Werkzeuge in einzelnen Fachbereichen. Häufig fehlen jedoch eine zentrale Steuerung, einheitliche Sicherheitsmechanismen und klare Vorgaben für die Datenverarbeitung.
Die JAIM-KI-Orchestrierungsschicht bildet die zentrale Verbindung zwischen Benutzern, Geschäftsprozessen, Datenquellen und unterschiedlichen KI-Modellen.
Sie übernimmt unter anderem:
Damit entsteht eine kontrollierte Alternative zu zahlreichen voneinander getrennten KI-Anwendungen.
Mehr Kontrolle über Daten und Modelle
Mit der Bereitstellung der KI-Infrastruktur in Frankfurt verfolgt JAIM einen Ansatz, der Unternehmen mehr Kontrolle über ihre technologische Architektur ermöglicht.
Zu den wesentlichen Vorteilen gehören:
Der Standort eines Servers allein stellt jedoch noch keine vollständige Datenschutz- oder Compliance-Lösung dar. Entscheidend sind zusätzlich die technische Konfiguration, die eingesetzten Dienste, Verträge zur Auftragsverarbeitung, mögliche Unterauftragnehmer, Zugriffsrechte, Verschlüsselung, Protokollierung sowie definierte Lösch- und Sicherungskonzepte.
Sicherheitsarchitektur nach Unternehmensanforderungen
Die KI-Plattform kann abhängig von den individuellen Anforderungen des Unternehmens um weitere Sicherheitsmaßnahmen ergänzt werden.
Dazu gehören beispielsweise:
Akamai stellt für seine Compute-Instanzen unter anderem private Netzwerke, virtuelle private Clouds und Cloud-Firewalls bereit. Zudem ist ein S3-kompatibler Object-Storage-Endpunkt in Frankfurt verfügbar.
Flexible Architektur ohne vollständige Herstellerabhängigkeit
Der Einsatz offener Technologien ermöglicht es JAIM, die KI-Plattform an unterschiedliche Kundenanforderungen anzupassen.
Unternehmen sind nicht auf ein einziges Sprachmodell oder einen einzelnen KI-Anbieter beschränkt. Stattdessen können verschiedene Open-Source-Modelle, kommerzielle Modelle und spezialisierte KI-Dienste innerhalb einer gemeinsamen Orchestrierungsschicht verbunden werden.
Dadurch lassen sich Modelle abhängig von Kriterien wie Datenschutz, Qualität, Geschwindigkeit, Kosten und Anwendungsfall auswählen.
Gleichzeitig bleibt die Architektur erweiterbar: Neue Modelle, Datenquellen und Geschäftsprozesse können integriert werden, ohne die gesamte Plattform neu entwickeln zu müssen.
Grundlage für souveräne Unternehmens-KI
Mit dem Betrieb zentraler KI-Komponenten in Frankfurt schafft JAIM eine wichtige Grundlage für Unternehmen, die künstliche Intelligenz sicherer, kontrollierter und unabhängiger einsetzen möchten.
"„Unternehmen müssen nachvollziehen können, wo ihre Daten verarbeitet werden, welche Modelle zum Einsatz kommen und wer auf die Systeme zugreifen kann. Mit unserer KI-Orchestrierungsplattform verbinden wir Open-Source-KI, RAG-Datenbanken und Unternehmensprozesse innerhalb einer kontrollierten Infrastruktur am Standort Frankfurt.“"
Jamshed KharkanGeschäftsführer der JAIM GmbH
Sichere KI-Infrastruktur aus einer Hand
JAIM begleitet Unternehmen von der Konzeption bis zum produktiven Betrieb ihrer KI-Plattform.
Das Leistungsangebot umfasst unter anderem:
Damit erhalten Unternehmen eine durchgängige Architektur für den sicheren und kontrollierten Einsatz künstlicher Intelligenz.
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